Wir regeln das! Folge 1: Alles auf Anfang!
Shownotes
In der ersten Folge unseres Podcasts „Wir regeln das!“ erzählen wir, wie unser Weg in der Bavaria Electric begonnen hat – von der Ausbildung über erste Berufserfahrungen bis hin zu unseren heutigen Rollen als Geschäftsführerin und Betriebsleiterin.
Wir sprechen offen über den Einstieg ins Familienunternehmen, die Herausforderungen als junge Frauen in einer männerdominierten Branche und darüber, wie wir uns Schritt für Schritt unseren Platz erarbeitet haben. Dabei geht es auch um Vorurteile, Zweifel, Verantwortung und die Realität hinter einem Generationswechsel.
Außerdem geben wir Einblicke in unseren Arbeitsalltag, unsere unterschiedlichen Führungsstile und die Entwicklung vom kleinen Familienbetrieb hin zu klaren Strukturen und einem starken Team. Ehrlich, direkt und aus der Praxis – genau so, wie wir es erleben.
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00:00:13: Wir erzählen euch heute, wie es ist als Frau in der Führungsposition.
00:00:17: Wie ist unser Weg gewesen zur Bavaria?
00:00:20: Wie sind wir dazu gekommen?
00:00:21: und wir räumen heute mal mit ein paar Vorteilen auf.
00:00:24: Erzähl mal du!
00:00:24: Wie war's bei dir?
00:00:25: Wie war der Anfang?
00:00:27: Mein Anfang war... Ich habe klassisch meine Schule gemacht.
00:00:29: danach wollte ich eine Ausbildung machen.
00:00:33: Was hatte ich für Ausbildungsberufe?
00:00:35: Friseurin war toll, da hatt' ich schon zwei Verträge in der Hand.
00:00:41: Dann hatte auch noch Einzelhandelskaufraum und dann bin ich eben heimgekommen Kommst du mal mit?
00:00:49: Und dann hat er mich zu seinen Elektro-Großhändler des Vertrauens geschleppt, wo er wusste dass der Ausbildungsplätze vergeben werden.
00:00:57: und dann bin ich eben dahin gekommen und habe einen großen Außenhandelskaufrauch gelernt.
00:01:01: Ich muss sagen, ich hab eine Spitzenausbildung gehabt also es ist ein großes Unternehmen.
00:01:06: wir hatten da alle drei Monate sind wir von Abteilung zur Abteilungen gehobst von Rechnungsabteilungen, Einkaufsabteilung, AngebotsabteilUNG.
00:01:14: Dann hatten wir das Lager wo man wirklich auch die Produkte in der Hand hatte und dann kam eben auch die Elektriker an den Verkaufstäker und da hast du eben auch schon gelernt mit den Männern umzugehen, mit denen.
00:01:27: ihre Umgangsarten gegen jungen Mädels war schon sehr interessant und auch mal eine Schiffsamatur die du vor allem nicht in deinem Buch hattest irgendwie kennengelernt und wusstest auch damals was es ist.
00:01:39: Und ja, so bin ich eben zu dem Beruf gekommen.
00:01:44: Danach wollte ich in die Marketingbranche, weil mich das Thema Werbung und Marketing sehr interessiert hat.
00:01:52: Ich bin dann zum großen Verlag, zum großen Münchner Verlag gegangen und habe da eben sehr gearbeitet, Praktikum gemacht... Und da ging's zu wie bei Teufeltrickpaar.
00:02:03: Da hatten wir eine große Schäffel, die hat angesagt ... Wenn du schon die Stöckelschule den Gang hast hören, dann wusstest du schon ganz genau Redaktionssitzungen und alle Frauen sind da gesessen und haben über alles mögliche gesprochen bzw.
00:02:17: ihre Redaktionssitzungen.
00:02:21: Ja!
00:02:22: Da wollte ich eigentlich bleiben, es hat so nicht geklappt.
00:02:25: Dann bin ich vorübergehend zum Papa Also in die Bavaria.
00:02:30: Und dachte, da mache ich eine ganz große Marketingabteilung auf aber dass die Firma erst ein Jahr gab und damit Marketing nicht so ganz das Thema war sondern geguckt hat, dass du die Aufträge reinkriegst.
00:02:42: Das war halt eher das Thema.
00:02:44: Nebenbei habe ich versucht dann eben doch noch zu studieren bzw wollte ich studieren bei der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing.
00:02:51: Habt da angefangen Die Arbeit dort in einem ein Jahr alten Unternehmen und eben noch zur Studierneben bei und dann irgendwie immer zum Ausbahnhof zu fahren, das hat so nicht geklappt.
00:03:02: Das war einfach zu aktiv
00:03:04: zu tun?
00:03:04: Ja, es hat so funktioniert.
00:03:07: Erfahrungen habe ich tolle gemacht.
00:03:09: Aber dann habe ich mich eher auf die Aufträge und die Kunden konzentriert, dass wir da eben das Ganze aufbauen gemeinsam als dass sich hier mein Marketingstudium hübsch weitergemacht hat.
00:03:22: Das habe ich dann gelassen.
00:03:25: Und schlussendlich hast du es sein lassen?
00:03:27: Ja,
00:03:27: hab ich's sein lassen!
00:03:28: Genau, dann hatte ich zwischendurch auch noch Möglichkeiten woanders hinzugehen, auch sehr viel internationaler... ...und dann kam der Papa und hat gesagt, ich brauch dich hier und das war mein Paukenschlag dass ich immer noch da bin, ja.
00:03:41: Dass ich immer auch da bin?
00:03:43: Und
00:03:44: achtzehn Jahre später und es ist super viel passiert.
00:03:46: Wir haben super viel zu erzählen.
00:03:47: Ja!
00:03:49: Egal ob's um Kunden geht oder Lieferanten geht, egal ob es um Mitarbeiter geht... ...und gerade auch als Frau wie du dich da positionierst.
00:03:58: Ich war neunzehn jahre alt, ich bin da reingekommen.
00:04:00: Ich hab von gar keinem irgendwas, keine Ahnung gehabt.. ..und hab das eben alles lernen müssen.
00:04:12: Ich hab da sehr viel Zweifel gehabt, weil ich auch mitgemacht habe.
00:04:15: Gerade von Männern in der Branche, die da etabliert sind, die sehr viel älter waren wie ich und die sich da jemand rausgesucht hat, wo man mal schön draufhauen kann.
00:04:25: Das war schon echt...
00:04:26: Gute Erfahrungen und schlechte Erfahrungen?
00:04:30: Genau!
00:04:30: Und davon ganz viele.
00:04:31: Natürlich hatte ich keine Ahnung, natürlich habe ich auch Fehler gemacht weil man auch dazu lernt und darum geht es ja auch dass wir in den vielen vielen Jahren viel dazugelernt haben als Fachkraft wo wir auch lernen müssen.
00:04:45: Weil wir irgendwo ein Titel brauchen.
00:04:47: In weiter Bildungen haben wir auch
00:04:49: einen Hauf gemacht.
00:04:51: Und jetzt sind wir hier und haben ganz ganz viel zu erzählen.
00:04:55: Ja und ich hab ja angefangen mit der gleichen Ausbildung wie du auch.
00:04:58: Ich habe das ja bei dir gesehen habe gesehen, gut großen Ausmeldungskaufrohr.
00:05:02: Du hast mir immer echt viel erzählt wie das da war und es hat mich einfach interessiert.
00:05:06: Und dann bin ich ja auch zu dem Regeltechnik Großhandel gekommen.
00:05:09: Meine Ausbildung war okay aber... Ich muss ehrlich sagen... War auch ein
00:05:13: Familienunternehmen?
00:05:15: Nein!
00:05:16: Mein Ausbildungsbetrieb war kein Familienunternehmens, die Firma wo ich danach war.
00:05:19: Das waren Familienunternehmern.
00:05:21: Das war ein Regeltechnik-Unternehmen eine Tochtergesellschaft von einer großen Haustechnikfirma und habe da meine Ausbildung gemacht.
00:05:30: Sie war in Ordnung, aber ich war halt eine Mitstreiterin unter den Azubis ein Mädel und Junge Und das ist einfach eine Männer Domäne, Männerbranche.
00:05:40: Die Frauen haben das Büro gemacht quasi und die Männer alle die Technik und das Lager.
00:05:43: Und ich hab dann meine Stationen auch alles durchgemacht.
00:05:46: aber zum Schluss muss ich ehrlich zugeben habe ich am Ende meiner Ausbildung doch besser Rechnungen einkuvertieren können.
00:05:54: Dieses Talent hab' ich bis heute noch also für Weihnachtsgarten melde ich mich dann immer weil es ziemlich schnell geht.
00:05:58: Ich hab das halt noch Intus gelernt, das Klern sagt man immer!
00:06:01: Es war schon gut die Ausbildung Hab dann nicht so die Möglichkeiten bekommen, wie ein männlicher Azubi in meinem gleichen Lehrjahr.
00:06:12: Aber ansonsten war ich dann froh und hatte dann die Ausbildung in der Tasche.
00:06:16: Ich bin da drei Monate bei der Bavaria gewesen...
00:06:19: Stimmt!
00:06:19: Und wolltest du da schon da bleiben?
00:06:22: Nein auf keinen Fall zur Hölle nein.
00:06:25: Weil ich mir dachte nie wir haben ja privat zusammen gewohnt.
00:06:27: Wir haben mehr Generationen im Haus als ein mehr Familienhaus.
00:06:30: Du hast oben gewohnte ich in der Mitte unsere Eltern unten und ich dachte mir jetzt Ich bin zu Hause die Tochter, ich bin in der Firma dann irgendwie auch die Tochta.
00:06:38: Ja das ist sehr
00:06:40: schwierig und habe es mir erst nicht vorstellen können.
00:06:43: Dacht mir nie geht's woanders.
00:06:44: Dann war ich ja wo anders für zweieinhalb Jahre in einer ganz anderen Branche, die hatte mit Technik jetzt nichts viel zu tun Und da hab' ich im Vertrieb gearbeitet Hat mir Spaß gemacht, hat er auch super Kollegen.
00:06:56: Aber das war nicht das was ich machen wollte.
00:06:58: Das hat mich irgendwie nicht erfüllt bisschen unterfordert und das hat mich einfach nicht erfüllt.
00:07:02: Und dann hatte Papa ja gesagt, ich habe euch reden hören.
00:07:05: Er sucht jemanden fürs Büro und wir brauchen da schon noch ein bisschen Unterstützung, Einkaufwärtesmacht ... Dann bin ich in der Mittagspause aufgekreuzt und hab dann gesagt, gut hier bin ich!
00:07:15: Ich möchte gern was anderes machen.
00:07:17: Ich würde gehen bei der Bavaria anfangen.
00:07:19: Dann hat der Papa ja schon so...
00:07:21: Es ist halt etwas anderes.
00:07:22: Man hat die Töchter, die man eben auch gerade wenn du warst zwanzig?
00:07:27: Ja
00:07:28: Ich war neunzehn, davor hatten wir unsere Jugendzeit.
00:07:31: Da gab es ja auch das eine oder andere, wo man halt die Eltern das so mitbekommen haben oder da sind und dann schiffen musste ... Dann ist man angestellter!
00:07:41: Und zwar ernst zu nehmen der Angestellte... Oder möchte
00:07:45: es sein?
00:07:46: Wo man sich klar kommen muss und sich einspielen muss.
00:07:51: Ja,
00:07:51: und das ist
00:07:52: bis heute teilweise ja selber.
00:07:53: also Wir haben unsere guten und schlechten Erfahrungen mit dem Ganzen gemacht.
00:07:58: Wir lernen immer noch dazu, Mai ist es einfach wenn du vor allem selbstständig bist und dann eben was auch sein Gedanke ja war als ich dann auch gesagt habe ich möchte auch bei der Bavaria arbeiten.
00:08:08: jetzt sind wir zu viert in der Bawaria und wohnen zusammen.
00:08:12: Was sollte irgendwas mit der Firma sein?
00:08:15: Dann sind wir halt alle vier im Eimer und das war ja auch so ein Thema.
00:08:18: Aber, vierzehn Jahre später hat er sich dann doch dafür entschieden Jahr zu sagen und dann habe ich da so meine Position eingenommen.
00:08:24: Ich hab bei den Einkaufen Anfang angemacht Hab mich um die ganzen Materialien gekümmert, ums Lager.
00:08:31: So habe ich angefangen Und hab dann... haben wir beide dann unsere Weiterbildung gemacht.
00:08:37: Wir haben ja dann Betriebswirt
00:08:38: gemacht,
00:08:39: bei der HWH
00:08:40: habe ich auch noch mit dir zusammengemacht.
00:08:41: weil das eigentlich nicht so mein Ding ist muss ich ganz ehrlich sagen... Nicht der Betrieb wird an sich sondern diese ganzen Schul-Sachen.
00:08:48: also fürchterlich.
00:08:48: aber
00:08:49: wir sind da jeden Samstag reingeladen
00:08:52: und wussten eigentlich von Anfang an wenn wir jetzt da sind wo wir sind wollen wir das auch miteinander durchziehen.
00:08:58: aber wir dürfen nicht von irgendjemand abhängig sein und das ist eben die ganze Sache wo wir eben die Titel und die Zettel brauchen.
00:09:05: wir zu.
00:09:05: Du brauchst für alles ein Titel, dass man dich überhaupt ernst nimmt.
00:09:08: das wird auch ein ganz großes Thema darüber gesprochen wie es in Baubesprechungen ist, wie es beim Kunden oder beim Lieferanten ist.
00:09:15: An
00:09:15: Telefon!
00:09:17: Ich weiß noch diese Sprechpausen weil sie denken, dass du einem weiter verbindest.
00:09:24: und dann sage ich, ich heiße auch Kucherik und ich habe die Position.
00:09:28: Sie können gerne mit mir drüber sprechen.
00:09:30: Wie ist Ihr Name nochmal?
00:09:31: Also ganz lustige Themen.
00:09:32: Ja, also da könnten wir... auf alle Fälle noch sehr abschweifen, aber jetzt geht es ja erst mal darum wie das unser Werdegang war.
00:09:39: Dadurch dass wir ja immer gesagt haben Wir möchten die Firma weiter machen.
00:09:43: Wenn unsere Eltern irgendwann mal sagen oh sie haben jetzt genug Sie haben es verdient nachdem sie diese Firma aufgebaut haben sich ein bisschen zu Ruhe zu setzen und ein bisschen sich auszuruhen Haben wir gesagt wir wollen es weitermachen?
00:09:54: Ja!
00:09:55: Und dann haben wir zusammen den Betriebswirt eben gemacht und
00:09:57: du bist
00:09:57: gleich mal weiter gegangen weil Wie gesagt ich hatte andere Pläne
00:10:01: Ich hatte das wunderschöne Hochzeitspläne Also mussten wir einen Opfer bringen.
00:10:07: Ich habe das Opfer gebracht, ich hatte einfach mehr Zeit.
00:10:09: Dann habe ich Quereinsteiger den Elektroniker für Energie und Gebäudeautomation in der Elektroinnung München gemacht.
00:10:15: Den habe ich in eineinhalb Jahren durchgezogen.
00:10:18: Das war auch sehr witzig.
00:10:20: da waren wir ja auch nur zu zweit in der Innung als Frauen Der Rest war Männer.
00:10:24: Wie war es dann für dich?
00:10:26: Ach gut.
00:10:27: Ja, es war schon schön weil die Dozenten auch beim Meister danach den ich ja dann angehängt hab da gleich danach nachdem ich den erfolgreich abgeschlossen habe sagte man ja auch gleich immer wenn Frauen dabei sind dann ist die Atmosphäre angenehme und die Männer riechen besser und das fand ich dann immer ganz witzig eigentlich.
00:10:41: Und man wird
00:10:42: schon ein bisschen hervorgehoben.
00:10:43: weiß was besonderes ist?
00:10:44: Die Dozent in der Elektroinnung München absolut respektvoll.
00:10:51: Die reden wirklich also Ja, du fühlst dich da wirklich gewertschätzt.
00:10:55: Die freuen sich auch immer wenn Frauen dabei sind.
00:10:57: Sie haben auch mal mit mir gesprochen als ich den Meister angefangen habe.
00:11:00: Wenn mein Meister vorbei ist wie schaut's aus?
00:11:02: ob ich dann vielleicht auch erst dozent dort arbeiten wollen würde?
00:11:05: Ich hätte
00:11:06: es auch voll gern gemacht.
00:11:07: aber die Zeit tatsächlich bei uns in Familienunternehmen wir decken so viele Abteilungen ab Wir haben unsere Mitarbeiter das hat sie leider nie zugelassen und
00:11:16: vielleicht mal späterer zu
00:11:17: gucken.
00:11:18: Ja, ich habe auch immer noch den Plan.
00:11:20: Ich wollte ja zum Prüfungsausschuss.
00:11:23: Dann kam leider eine Schwangerschaft dazwischen und dann musste ich das erst mal stilllegen.
00:11:26: aber ich hab auch immer nach dem Plan zum Prüfungsauschuss zu gehen um mich da einfach ein bisschen mit einzubringen weil es schon schön finde wenn mehr Frauen einfach überall dabei sind Und es macht mir auch Spaß, das ist ja mein Thema.
00:11:38: Ja natürlich!
00:11:39: Ich meine wir kennen das.
00:11:40: der Papa ist Elektriker schon seit hundert Jahren und er hat uns auf die Baustelle... Da komme
00:11:43: ich zu dem Thema eben.
00:11:44: warum Technik?
00:11:44: Das ist einfach so bei unserem Vater schon ewig selbstständig mit der Mama zusammen.
00:11:49: da haben wir die Klassiker, die Mama macht die Buchhaltung, der Papa fährt raus
00:11:52: und der Papa nimmt die Kinder oder die Töchter die drei Stück, den er hat in den Ferien auf die baustellen wird und dann geht's darum um Klingelanlagen zu testen.
00:12:00: Deine Klinge, der andere steht unten, ja funktioniert, geht der
00:12:03: Tür öffnen Ja, aber wir haben auch super viel Preise abgeholt hier.
00:12:08: Da die Oma da schokolad Aber es war schon immer witzig weil jetzt auch nicht in jeden Ferien aber das war schon oft so dass man mal gucken musste weil selbstständig
00:12:17: Du musstest schauen wo's Geld reinkommt und so wurden wir einfach auch schon immer erzogen.
00:12:21: ja dass man einfach macht Das
00:12:25: haben wir ja bis heute, das ist bei unseren Kindern nichts anderes.
00:12:28: Die wissen ganz genau wenn es Ferien sind oder was auch immer dann können wir nicht einfach mit ihnen daheim bleiben.
00:12:34: aber ich finde es gut vor allem in der heutigen Generation Z, was wir auch noch zu dem Thema kommen Den Kindern eben auch schon beibringen war uns zumindest, weil wir es nicht anders gelernt haben dass man arbeiten gehen sollte um zum Erfolg zu kommen.
00:12:48: Ich bin gespannt ob unsere Kinder vielleicht später auch mal den Weg einschlagen und auch in unseren Unternehmen kommen.
00:12:53: wer weiß also
00:12:54: das
00:12:55: wird noch sehr spannend?
00:12:56: Es ist kein Moos ich meine es ist alles eine Verpflichtungssache.
00:13:01: ein Verpflichtungsgefühl finde ich schon.
00:13:03: du ja doch
00:13:05: Es ist schon ein Verpflichtungsgefühl, weil man eigentlich zusammen das Boot gezogen hat.
00:13:09: Ich mach lieber auch ... in die eigene Tasche.
00:13:14: nicht das Richtige zu sagen aber, lieber gebe ich meine Hundertfünfzig Prozent, die ich in der Arbeit gerne gebe, der Familie wo ich sage, ich weiß für was ich's mache und dass ich die Firmen später mal mit dir zusammen hoffentlich weiterführen werde.
00:13:28: Dann stecke ich noch mehr Energie rein.
00:13:30: Klar waren wir immer jemandem.
00:13:33: auch du, der engagiert in anderen Firmen gearbeitet hat?
00:13:36: Ja
00:13:36: aber ich könnte heute gar nicht mehr vorstellen.
00:13:38: Nein, ich kann es mal tatsächlich schwer vorstellen weil ich sage wir haben so unsere eigenen Richtungen eingeschlagen auch intern
00:13:46: Strukturen.
00:13:47: Du bist ja eher für das interne Und ich bin eher für das Externe zuständig.
00:13:52: Von dem her haben wir uns da so ... Ich könnte mir das nicht vorstellen, wenn jetzt noch einer ist, der mir genau sagt was ich jeden Tag zu tun hab.
00:13:58: Nee dafür sind so viele Jahre vergangen wo wir die Freiheit auch hatten und in dieser Firma selbst aufzubauen.
00:14:05: Richtig!
00:14:06: Das ist Familienunternehmen und es war auch immer der Papa.
00:14:08: Der Papa hat doch immer ... Er hatte schon die Richtung vorgegeben?
00:14:12: Ja, er hat ja schon.
00:14:13: Und er hat zum Schluss natürlich die Entscheidungen gefällt aber Der hat auch natürlich uns angehört, wie wir das vorhaben.
00:14:23: Ja!
00:14:23: Weil es sind tatsächlich auch zwei Generationen und da kommen wir auch noch dazu, dass wir als Töchter das Ganze eben weiterführen möchten... ...und die ältere Generation und die neue Generation, dass sie eben zusammenspielen.
00:14:36: Der Generationswechsel ist auch ein super Thema wo wir auf alle Fälle Stoff haben um viel darüber zu reden?
00:14:43: Das ist richtig.
00:14:45: Ja, es ist super spannend.
00:14:48: Es ist auch viel zu tun und ich bin auch gespannt wo der weitere Weg dann eben hingeht.
00:14:55: jetzt haben wir's ja bis hierher geschafft.
00:14:56: ich meine du bist Geschäftsführerin mittlerweile Ich bin Betriebsleiterin Prokuristen Und das ist schon spannend.
00:15:03: alles also angefangen haben wir als Groß- und Außenhandelskaufrau.
00:15:08: Und haben uns da während dieser ganzen Laufbahn, und während unserer ganzen Zeit wo wir dort waren mit Weiterbildungen und so, haben da jetzt diesen Stand auch irgendwo weil ich mein man muss auch ganz klar sagen du kommst in eine Besprechung oder du sprichst mit einem Kunden?
00:15:22: Und jetzt fragt er erst mal wer sind sie überhaupt?
00:15:24: Ja das ist halt auch so ein Thema.
00:15:25: Der himselfapa
00:15:26: hatte solche Erfahrungen als Mann.
00:15:27: Deswegen hat er den Meister machen müssen, weil er als wirklich super
00:15:32: kompetenter Mensch
00:15:33: schlauer Elektriker nicht ernst genommen wurde.
00:15:37: Aber das ist bei uns Frauen, darum geht es ja auch nochmal eine Schippe drauf, dass wir das unbedingt brauchen.
00:15:42: Wenn ich mir vorstelle ohne den Geschäftsführertitel, den ich seit Jahrzehntausendfünfundzwanzig habe vorher schon achtzehn Jahre in den Unternehmen gearbeitet hab, klangt jetzt auch mal wenn ich dem letzten Satz sage?
00:15:53: Ja.
00:15:53: Mit dem Titel, muss ich schon sagen?
00:15:56: Jetzt
00:15:56: schon!
00:15:56: Davor nicht.
00:15:58: Nicht unbedingt und das ist auch so.
00:16:00: Vorurteiltochter da kommen wir auch dazu Vorurteiltochter.
00:16:04: wie oft war es denn auch schon dass wir in der Firma auch gerade gekunden gegenüber nicht das letzte Wort haben sondern kommt der Papa.
00:16:13: oder hast du noch den Anruf als ein Lieferant erst mit einem Papa gesprochen hat dann hat er bei mir angerufen Und meinte, ihr Daddy meinte ich soll sie anrufen.
00:16:24: Ja das ist, ich spoiler mal ganz kurz ein sehr heikles Thema finde ich weil ich finde daddy auch allein eine absolut... Ich kannte diesen Mann nicht!
00:16:35: Ich kante diesem Menschen nicht dass es einen Außendienstler von einer ja auch einem großen Elektro groß handeln würde ich sagen Und das ist mir absolut viel zu nahe gegangen und absolut respektlos.
00:16:46: Das Grenzüberschreiten, das geht gar nicht.
00:16:47: Weil ich meine im Endeffekt kennt er ja die Zustände nicht und es ist eigentlich füchterlich.
00:16:52: Man sagt daddy einfach nicht!
00:16:54: Ich finde dass das in der Arbeitswelt im Business... Er glaubt, wir
00:16:56: kommen heute im Rüberkommen aber das funktioniert auf gar keinen
00:16:59: Fall.
00:16:59: Ja ich muss auch dazu sagen hat sich dann auch entschuldigt persönlich also da als wir ihn zum Gespräch eingeladen hatten.
00:17:06: Aber es gibt viele Situationen und die werden wir alle noch erzählen wo wir wirklich damit Gibt
00:17:12: es einiges?
00:17:13: Beschäftigt wann.
00:17:14: Und diese Vorurteile, Tochter ist ja auch im Vornisschreis.
00:17:17: Ja.
00:17:18: Du bist irgendwo... Privat ganz groß!
00:17:19: Privat ist wirklich ein großes Thema weil du kommst irgendwohin mit deinem Auto.
00:17:24: Du kommst dorthin jetzt hast du normales anständiges Auto dann gleich ahja hat der Daddy gezahlt er hat der Papa gezahlt und so.
00:17:30: und das ist ärgerlich weil wir arbeiten selber für unser Geld.
00:17:34: Das checkt, dass wir auch ein Prozentregelung zahlen.
00:17:37: Wir bezahlen das Auto ja auch?
00:17:38: Ja, weil
00:17:40: keiner denkt es so!
00:17:41: Das ist das Problem.
00:17:42: Du bist Tochter in dem Unternehmen und musst dich eigentlich viel mehr anstrengen... ...der die Aufmerksamkeit
00:17:49: bzw.
00:17:50: rechtfertig ständig und auch irgendwo des Ansehens zu bekommen was dir eigentlich zustimmt.
00:17:56: Weil du musst viel mehr tun.
00:17:59: Und das sieht keiner von außen.
00:18:01: Von Außen sehen sie nur, ah ja, die fährten schickes Auto.
00:18:04: Ich würde sagen, normales Auto.
00:18:06: Die fährt ein schickes Auto und hat bestimmter Papa gezahlt.
00:18:09: Dann ist auch mal mittags beim Einkaufen kurz ... meiner Mittagspause aber egal!
00:18:14: Ja die kann ja bestimmt noch mal früher gehen.
00:18:15: oder hey wir treffen uns dort kannst du bestimmt früher abhauen was wir aber immer im Hinterkopf haben.
00:18:21: Wer macht denn dann unsere Arbeit?
00:18:23: Ja darum geht es ja auch weil wir in einem Familienunternehmen ist das ja so.
00:18:27: Gerade wir sind ein kleines mittelständisches Unternehmen.
00:18:30: Das heißt, wir haben viele Positionen und Abteilungen wo wir es selber machen.
00:18:35: Wo wir eine Zeit lang aber auch komplett selber abgedeckt haben muss man auch sagen jetzt haben wir ein super gutes Team Wir haben unsere Positionen besetzt.
00:18:42: Wir haben Abteilung noch mal verschärftere oder bessere Strukturen und Organisationen Und vorher war es aber so, dass wir das alles abgedeckt haben.
00:18:51: Das heißt wenn mich jemand gefragt hat was machst du eigentlich in der Firma dann musste ich eher das auch zählen, was ich nicht mache weil das weniger war als das was ich mache.
00:18:59: Aber die waren ja immer komplett verwirrt?
00:19:01: Ja!
00:19:01: Komplett verwirrt.
00:19:02: Ja, die haben das dann immer nicht verstanden wie du musst auch mal am Abend arbeiten oder du bist samstags in der Firma?
00:19:08: Oder wie du bist jetzt um sieben noch an der Firma.
00:19:10: ja es war eine Zeit da ist wirklich sehr sehr anspruchsvoll Es war sehr viel los.
00:19:15: Da habe ich ja auch den Querensteiger gemacht für Elektroniker für Energie und Gebäudeautomation.
00:19:20: Dann war ich freitag und samstag in Erinnerung Ja, wie konnte ich aber jetzt meine Zeit vom Freitag, die ich aber schon im Elf oder so gehen musste um in die Innung zu kommen?
00:19:29: Weil die angefangen hat.
00:19:30: Wie hole ich meine Arbeit nach?
00:19:32: Klar haben wir uns immer gegenseitig ergänzt mit der Arbeit, aber doch hatte jeder so sein eigenes Aufgabenfeld.
00:19:37: Du bist im Verkauf und ich war im Einkauf.
00:19:39: Du machst alles Externe, ich mach alles
00:19:41: Interne.".
00:19:42: Das
00:19:42: sind ja auch unsere heutigen Aufgaben bis heute?
00:19:43: –
00:19:43: Das ist ja auch bis heute
00:19:45: so!
00:19:45: Und da kommt
00:19:47: noch... – Weil wir da unsere Stärken und Schwächen aber auch irgendwo analysiert haben….
00:19:50: – Aber das ist wichtig,
00:19:51: wie gesagt,
00:19:52: dass es ein Familienunternehmen ist.
00:19:53: Wir sind Schwestern,
00:19:55: d.h.,
00:19:55: wir müssen gucken auch zukünftig.
00:19:58: Wir haben unsere Ausbildung gemacht, aber wir müssen schauen wo oder haben geguckt, liegen und von dem her,
00:20:04: ich habe die Nerven nicht um den ganzen Tag mit Kunden zu sprechen tatsächlich.
00:20:10: Und du machst es viel souveräner wie ich also ich hab da einfach ein dunteres Fell und eine
00:20:15: kurze Geduld.
00:20:16: Ja gut aber was sind wir für Führungstypen?
00:20:19: Das kann man jetzt auch mal sagen.
00:20:21: Also wir haben sehr viele Ähnlichkeiten Wir sind sehr gleich Aber in diesem Punkt sind wir absolut unterschiedlich.
00:20:27: Also da haben wir einfach zwei komplett andere Ansichten.
00:20:30: Man muss zurückzuführen auf den Betriebswirt auch mal sagen, wir haben das ja auch alles gelernt mit den Führungsdielen...
00:20:35: Weißt du noch die Marketingtante?
00:20:37: Ja!
00:20:38: Wir hatten im Betriebenswert eine Dozentin, Miss Die und die hat uns damals gesagt, wir werden als Führungskraft, du hast achtzig Prozent damit beschäftigt sein dich um deine Mitarbeiter zu kümmern und zwanzig Prozent zu deiner
00:20:54: eigentlichen Arbeit kommen.
00:20:55: Wir haben alle gesagt,
00:20:56: wir haben den Vogel gezeigt komplett?
00:20:58: Ja!
00:20:58: Wir haben sie gerade dass wir sie nicht aus Respekt ausgelacht haben weil wie ich gesagt habe... Aber es funktioniert so!
00:21:04: Weil du bist ja die ganze Zeit natürlich hast du Mitarbeiter die selbstständig laufen aber im Endeffekt hast Du ja als Führungskraft dein Ziel deinen Weg und da musst Du alle hinlenken Ständig.
00:21:17: Und kontrollieren, natürlich!
00:21:18: Weil es ja doch immer wieder so Wege gibt wo dann einer abschweift und du sagst, na na mach das so?
00:21:24: Ja weil du halt deine Strukturen und deine Organisationen... Du machst dir hier einen Kopf.
00:21:27: Ja.
00:21:28: Du überlegst es dir ja.
00:21:29: Ja und dann hatten wir eben diese Dozentin der wir echt die wir verteufelt haben gesagt haben, ja so geht es nicht so werden wir als Führungskräfte nichts sein.
00:21:36: Ja natürlich bist du oft so.
00:21:38: Natürlich haben wir sehr viel zu tun mit den Belangen Allgemein mit dem Umgang, mit unseren Mitarbeitern.
00:21:45: Klar musst du ja auch haben!
00:21:47: Ja
00:21:47: richtig
00:21:48: Aber genau.
00:21:49: und das war diese Situation an die wir uns immer noch erinnern im Betriebswirt.
00:21:54: Das stimmt tatsächlich.
00:21:55: Und was sich dann wirklich dieser Faden durchhängt wo du sagst, durchzieht Du musst dich viel um die Mitarbeiter kümmern und so kommen wir eben auch zu unseren verschiedenen Führungsstilen.
00:22:06: Richtig!
00:22:07: Ich muss sagen, ich bin eher die strengere...
00:22:08: Du bist absolut der autoritäre Führungsstil, das wird doch jeder unserer Mitarbeiter so unterschreiben sofort?
00:22:13: Ja, weißt du, da muss gute Bulle böser Bulle.
00:22:16: Und ich bin der Kooperative.
00:22:18: Das heißt,
00:22:18: du bist eher auf die freundschaftliche Basis nicht das überall Kumpeldingen aber du bist da eher die Freundschaftliche.
00:22:27: Nicht, dass sich keiner zu mir hintraut ist jetzt auch Quatsch.
00:22:29: Na ja du bist die Person der immer die Kündigungen überreicht werden.
00:22:32: da trauen sie sicher schon nicht zum Chef-Chef.
00:22:34: Das stimmt!
00:22:35: Ja ich habe da irgendwie ein Händchen dafür Wurscht.
00:22:38: auf jeden Fall muss ich sagen ich komme besser damit zurecht Ich als Frau das ich klare Fronten schaffe Und natürlich bin ich auch mal mit ... Ich bin immer zu einem Gespräch bereit, ob es irgendwelche Probleme gibt oder was auch immer.
00:22:52: Aber da bist eher du die Person!
00:22:54: Aber ist das noch eine gute Aufteilung?
00:22:55: Liegt aber auch daran, weil ich ja auch eine Zeit lang unten gearbeitet habe.
00:22:58: Das heißt, ich hab unten mitvertratet.
00:23:01: Hab ich auch schon aber jetzt nicht so wie du?
00:23:02: Genau und ich war ja auch damals in der Zeugenschwangerschaft mit Bauch noch unten und habe mir da so schön meinen Kippbahn-Tisch gebaut und meinen Hocker davor gehabt.
00:23:11: Es macht mir einfach Spaß!
00:23:12: Ich war auf Baustellen, ich war in Baubesprechungen gesessen...
00:23:16: Da weiß ich noch ganz am Anfang, da waren wir wirklich noch super vitzeklein und da bin ich mit Papa noch mitgefahren.
00:23:22: Ja, auch die Einsätze.
00:23:23: Super!
00:23:24: Hab ich auch anfangs verkohlt.
00:23:25: Anfangs immer
00:23:26: und ich finde es immer auch total wichtig wenn man ein Familienunternehmen als Mädel auch... Ich meine wir reden ja hier auch um den Generationenwechsel an Töchter nicht nur an Söhne.
00:23:37: Und wenn ich da mit Papa aufgeschlagen bin das war super cool.
00:23:40: Also was wir da auch gemacht haben Wir waren natürlich arbeiten logisch bis deine ganz normale Arbeitszeit halt und dann waren wir halt mal in Hamburg und haben danach eine Haferunfahrt gemacht.
00:23:50: Das war eine tolle Zeit.
00:23:52: Ich weiß, direkt am Hafen hatten wir eine Baustelle und da hatten wir Geräte auf dem Dach im vierzehntelstock ohne Aufzug.
00:23:59: Und dann bin ich einmal runtergegangen, hab einmal Prozett geholt.
00:24:01: Habt
00:24:02: ihr mal lieber Kasselmane geholt?
00:24:02: Glaub ich acht Stück oder so in den ganzen Tag reichen?
00:24:05: Ja!
00:24:05: Und das war schon auch eine schöne Zeit, Thema Familienunternehmen mit Papa zusammen.
00:24:10: Das waren tolle Zeiten wo du damit unterwegs warst, der hat dir das gezeigt, auch technisch wie du angekommen bist auf der Baustell.
00:24:18: Vorgestellt.
00:24:19: Richtig,
00:24:20: das war meine Tochter.
00:24:21: Hat er immer dazu gesagt?
00:24:23: Ja, das fand ich auch immer schön.
00:24:24: Das war eine tolle Zeit!
00:24:25: Und dann kamen halt die Angestellten dazu und ist man nicht mehr dazugekommen, was eigentlich total schade ist.
00:24:32: Natürlich habe ich mit Kunden... kümmer ich mich um die Kunden, aber das ist auch in verschiedenen Rahmen.
00:24:38: Aber dass sich direkt rauskommen noch mit auf die Baustelle fahren...
00:24:42: Und das habe ich ja viel gemacht!
00:24:44: Auch als ich den Elektriker gemacht hab, Elektroniker für Energie und Gebäudeautomationen, mein Gott es ist immer so ein langer Rattenschwanz.
00:24:50: Das habe ich da gemacht Und dadurch war ich ja viel auf Baustellen.
00:24:54: Da gibt's auch ganz interessante Themen, die ich noch erzählen kann wie das auf der Baustelle für mich war.
00:24:59: Ja,
00:24:59: dir wird ein Kaffee angeboten.
00:25:00: Meinem Kollegen halt nicht!
00:25:02: Der musste sich den selber holen.
00:25:04: oder in der Innung war es auch total nett als einzige Frau eben, wie gesagt da wurden auch schon mal meine Taschen mit dem VDI-Ortmann hochgeschleppt, als da aufzuglich ging von meinem Kollegen wieder nicht.
00:25:13: und ja also das war auch... Es gibt schon sehr viele schöne Erfahrungen, die man da gemacht hat.
00:25:21: Nicht so gute Erfahrungen, wo man auch viel versucht hat zu argumentieren.
00:25:28: Sich zurechtfertigen und so das haben wir ja auch alles täglich dass man da sich also ich finde es Hört auch nie auf, also wir rechtfertigen uns bis heute.
00:25:41: Aber ich mach das weniger, das sag' ich dir!
00:25:43: Also wir sind ja auch beide Mamas und wir haben so unsere Strukturen so ein Alltag.
00:25:47: Wir wissen genau wie wir was laufen lassen können Und von dem her mache ich es nicht mehr.
00:25:53: Das war früher so wo wir angefangen haben.
00:25:55: Ja aber auch bei uns in der Familie zwischen den Eltern ist es auch lockerer geworden, wo wir sagen natürlich ist es jetzt nicht so dass wir uns zurücklehnen können und sagen wir sind steckreich.
00:26:06: Wir brauchen nicht mehr arbeiten das Quatsch aber es ist lockerer weil man sich eingefunden hat in dem ganzen auch gerade das ist auch ein eigenes Thema was wir bearbeiten.
00:26:15: Schwangerschaft Im Familienunternehmen.
00:26:18: Mutterschutz?
00:26:19: Ja, Mutterschutz schon, aber man hat das Kind trotzdem mitgenommen.
00:26:23: Weil es muss ja trotzdem, die Show muss weitergehen.
00:26:25: Richtig!
00:26:27: Vor den Gründen am Telefon zum Beispiel.
00:26:29: Ich bin schon wieder nicht da.
00:26:30: Wir sind nicht in den Genuss gekommen, dass wir ein Jahr uns Elternzeit genommen haben oder zwei
00:26:36: Jahre ... Jetzt gehört ihr auch zu Familienunternehmenden dazu
00:26:39: und zur Selbstständigkeit dazu.
00:26:41: Das haben wir halt nicht gemacht.
00:26:42: Wir haben einen Kinderzimmer-Nebarm Büro, wo einfach mal wo ein paar Regale mit Spielsachen und so.
00:26:49: So haben wir das für uns gemanagt, war der richtige Weg.
00:26:52: Anstrengend war es schon
00:26:56: bis heute durch den kleinsten Azubi anstrengende.
00:27:01: Aber ja, wir machen's trotzdem!
00:27:03: Richtig.
00:27:04: Und das sind unsere zukünftigen Themen?
00:27:06: Das heißt, unsere zukunftlichen Themen ... Wir haben so viel auf der Palette, dass wir darüber ganz hinsprechen können.
00:27:12: Ja wie es auch allein ist als Mann.
00:27:14: von ein Kind oder zwei Kindern, dass du da noch deine Aufgaben erledigst.
00:27:18: Du musst einfach deine Sachen machen!
00:27:20: Du musst die Arbeiten irgendwo kontrollieren, du musst dich managen und schauen.
00:27:24: Es sind alle Strukturen so, dass es passt... Also ja, es gibt einfach viel zu bereden und viel was wir erzählen möchten um vielleicht auch anderen Mut zu machen.
00:27:37: jetzt nicht, wir sind keine Selbsthilfegruppe.
00:27:40: Wir sind keine selbsthilfige Gruppe und
00:27:41: kein Coach?
00:27:42: Ja, sind wir auch nicht.
00:27:43: Wir haben keinen
00:27:43: Live-Trainer, sondern
00:27:45: wir wollen
00:27:45: einfach nur aus den Erfahrungen sprechen was wir in den letzten Jahren erlebt haben.
00:27:50: Wir laden, ach!
00:27:50: Wir kommen noch zur ganz wichtigen Sache.
00:27:53: Wir hatten ja auch zukünftig auch Gäste.
00:27:54: Das heißt, wir sprechen mit Lieferanten oder Kunden die eben auch diesen Generationenwechsel von an die Töchter haben oder bereits das Ganze vollzogen haben, oder eben noch mittendrin stecken.
00:28:08: Und das wird nämlich auch ganz interessant.
00:28:09: Da haben wir auf schon einen Gast im Kopf und da bin ich super gespannt was die so erzählen?
00:28:16: Ja vor allem auch über diesen ganzen Generationenwechsel.
00:28:20: Was gab es für Schwierigkeiten und so?
00:28:21: Das wird auch nochmal sehr spannend.
00:28:24: Dann würde ich sagen Hör mal uns nächstes Mal wieder!
00:28:28: Gibt genug zu sprechen.
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