Wir regeln das! Folge 2: Ein Blick in die Zukunft

Shownotes

In der zweiten Folge unseres Podcasts „Wir regeln das!“ sprechen wir über die Zukunft der Bavaria Electric und darüber, wie sich ein Familienunternehmen über Generationen hinweg verändert.

Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob wir uns vorstellen können, dass unsere eigenen Kinder später einmal Teil des Unternehmens werden. Würden wir uns das wünschen? Oder ist es wichtiger, dass sie ihren ganz eigenen Weg gehen? Wir sprechen offen über Erwartungen, Freiheiten und die Verantwortung, die ein Familienbetrieb mit sich bringt.

Außerdem geht es um den Generationswechsel innerhalb des Unternehmens und die Gedanken darüber, wie sich die Bavaria Electric verändern wird, wenn unser Vater, der Gründer des Unternehmens, irgendwann nicht mehr aktiv im Betrieb ist. Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Und wie fühlt es sich an, diese Verantwortung Stück für Stück zu übernehmen?

Eine persönliche und ehrliche Folge über Familie, Zukunft, Verantwortung und die Frage, wie Tradition und neue Generationen zusammenfinden können.

Transkript anzeigen

00:00:13: Zwischen Familie, Verantwortung und Erwartung.

00:00:16: Wir reden heute über Family and Business wie wir das alles so ein bisschen miteinander vereinen und was es für Themen mit sich bringt.

00:00:21: Beispielsweise nimmst du Themen mit nach Hause am Abend?

00:00:24: Kannst du das in der Filme lassen oder ist

00:00:26: das... Nein!

00:00:27: Nee ich bin natürlich die Themen mit Nachhause.

00:00:31: also es gibt natürlich manchmal die Tage da ich keinen Lust mehr aber manchmal brauche ich doch noch eine Meinung.

00:00:35: Aber nicht nur unsere Meinung in der Arbeit sondern die von meinem Mann erkennt die selben Leute.

00:00:40: Er arbeitet zwar nicht bei uns, aber er kennt die selben Leute und von dem her ist es sehr wichtig für mich.

00:00:46: Weil er der rationale Typ ist – ich bin der emotionale Typ!

00:00:50: Und da brauchen wir uns gegenseitig... Also oft ist ja nicht meine Meinung, oft ist schon meiner Meinung also es wechselt sich eigentlich ab.

00:00:59: Aber ich möchte mich doch nochmal auskotzen Wie ist es bei dir?

00:01:04: Das brauchen

00:01:04: wir

00:01:04: aber auch.

00:01:05: Ja,

00:01:05: das mache ich genauso.

00:01:07: Es gibt schon auf Themen wo wir zu Hause... Wir arbeiten ja direkt zusammen in unserer Firma und es gibt schon Themen am Abend dadurch dass wir uns jetzt nicht den ganzen Tag sehen.

00:01:21: Ich bin im Büro erst unterwegs beim Kunden oder in der Produktion Und dann gibt es schon um Abendthemen, wo wir mal besprechen.

00:01:28: Aber dann ist auch wieder gut?

00:01:30: Weil ich finde das schon wichtig, das zu trennen!

00:01:32: Haben wir aber jetzt erst geschafft muss ich sagen... Was heißt jetzt seit ein paar Jahren?

00:01:37: Seit wir alle so einzelne Familie haben, aber früher muss man auch sagen da sind wir im einem Haus gewesen und da haben wir dann schon am Küchentisch dann nochmal besprochen.

00:01:46: Das ist ja auch so dass am Anfang der Firma viel mehr Existenzängste sind, haben wir jetzt auch noch, aber trotzdem geht's um den Aufbau.

00:01:55: Dann war das viel zu Hause.

00:01:56: Da mussten wir echt ...

00:01:58: Sogar im Wochenende, es ging immer eben ...

00:02:00: Und da musste man irgendwie den Schlussstrich mal ziehen, dass man sagt okay hier nicht mehr?

00:02:05: Sondern wir machen das in der Firma und dann muss es auch bleiben.

00:02:09: Der Kopf

00:02:09: war voll, irgendwann war der Kopf voll.

00:02:11: Ich wollte es doch über gewisse Themen nicht mehr sprechen und das finde ich total wichtig.

00:02:15: Total wichtig mal zu sagen okay jetzt ist gut, ich habe jetzt Feierabend... Jetzt sowieso geht's nicht mehr!

00:02:20: Wir haben Kinder

00:02:21: die

00:02:22: labern uns schon genug voll und da kannst du nicht nochmal weiter um die Arbeit sprechen und da und da.

00:02:28: Irgendwann find' ich dass das in Ordnung

00:02:30: ist?

00:02:31: Ja, das stimmt.

00:02:32: Was findest Du Vorteile am Familienbessenis?

00:02:36: Vorteile, allein weil wir Kinder haben.

00:02:39: Wir haben ein Kinderzimmer neben unseren Büro selbst wenn Ferien sind, Kindergarten hat so Schule ist irgendwas.

00:02:45: die Kinder sind leicht krank aber nicht so krank

00:02:48: dass man zu Hause bleiben muss

00:02:50: sondern sie haben halt etwas Schnupfen.

00:02:51: aber du wirst jetzt so beispielsweise keine Einrichtungen geben und dann kommen die halt mit uns mit.

00:02:55: ja das ist der große Vorteil.

00:02:57: wir müssen nicht sofort sagen zur hause bleiben wir sind krank.

00:03:00: ein großer vorteil für unsere firma dies was unsere Firma auch hat.

00:03:05: Wir fallen nicht immer sofort aus, wir nehmen die Kinder einfach

00:03:08: mit.".

00:03:08: Ja

00:03:09: schön ist es natürlich bei uns, die haben Omo und Oper da.

00:03:13: Dann findet meine natürlich ganz toll wenn sie Kaffee runden machen kann

00:03:18: oder zetteln mit irgendwelchen Nachrichten.

00:03:21: Richtig!

00:03:21: Also das muss man schon aussagen.

00:03:23: also da sieht man wieder dieses Familienunternehmen was das auch an Nähe bringt.

00:03:28: Ja, der Vorteil, dass du einfach sagst okay, nimm sie mal schnell mit.

00:03:32: Oder wenn irgendwas ist, dass man mal schnell weg kann?

00:03:35: Auch wir als Familie.

00:03:36: Es gibt Familien die sehen sich natürlich nicht so häufig wie dir.

00:03:39: Wir sehen uns jeden Tag in der Arbeit.

00:03:41: aber genau das mag ich und genau das mochte ich schon immer.

00:03:46: Konnte ich mir am Anfang ja nicht so vorstellen, aber das habe ich einfach geschätzt meine Mama und mein Papa und vor allem dich natürlich meine Schwester und beste Freundin immer bei mir zu haben Und es ist schon schön.

00:03:59: Natürlich auch unsere Arbeitskollegen, unsere Mitarbeiter die wir haben so dass wir nicht immer nur wir aufeinandersetzen sondern auch unsere Mitarbeiter und mein Mann natürlich auch.

00:04:10: Das

00:04:11: finde ich schon schön.

00:04:13: Hat Vorteile, ich meine in manchen Filmen sagst du okay?

00:04:15: Ich bin arbeiten von acht bis siebzehn Uhr und wir sehen uns dann irgendwann mal am Wochenende.

00:04:19: natürlich das muss man alles auch mögen Muss man ja auch ganz ehrlich Ja

00:04:22: aber man muss aber auch sagen es die vorteile hast du ja Aber die Vor-Nachteile gibt's auch dass du sagst Du bist immer greifbar

00:04:29: Ja

00:04:29: Du bist richtig Immer greif bar das heißt du bist jetzt nicht wenn du sag so bist dein Kind ist krank Du bist zuhause Du bist es nicht greif war du bist einfach wie eine anderen Firma einfach krankkrank.

00:04:41: Und dadurch, dass wir unsere Abteilungen ja so aufgesetzt haben.

00:04:44: Dass jeder sein Ding macht und wenn er halt nicht da ist dann ist es halt nicht vollumfänglich das es als erledigt wird.

00:04:53: Wir sind schon, dass man sagt der ist ersetzbar Aber

00:04:55: nicht im vollen Umfang für den Einzelnen zufrieden.

00:04:59: Richtig genau!

00:05:01: Man hat seine Vor-Nachteile aber ja grundsätzlich was würdest du deinen Kindern sagen?

00:05:09: ihren eigenen Weg gehen, oder dass sie ... Das ist eine gute Frage.

00:05:13: Dass sie das weiterführen sollen?

00:05:15: Natürlich

00:05:16: find ich es schön, wenn's die Firma noch in hundert Jahren gibt und man sagt okay unsere Kinder machen das vielleicht so wie wir, machen das weiter, das fände ich auch schön.

00:05:24: Andere Sätze möchte ich denen nicht verwehren, den eigenen Weg zu gehen.

00:05:26: Weißt du was ich mein?

00:05:27: Dass ich sag Wenn du jetzt fliegend Tierarzt werden willst dann kannst du fliegen Tierarz werden, wie sie's grad werden möchte ungefähr.

00:05:37: Deswegen finde ich das auch ok, wenn ich sage Geh mal deinen Weg, aber du kannst auch wenn du willst zu uns in die Firma kommen.

00:05:43: Wie ist schlussendlich bei uns ja eigentlich auch war oder bei mir?

00:05:46: Also ich hab da auch einen anderen Weg bin ich erst gegangen und dann war das aber nichts und habe jetzt zum Schluss meinen Weg hier so gefunden und gesagt okay ne ich möchte das machen.

00:05:55: natürlich diese Vor- und Nachteile am Familienbetrieb

00:05:59: Ja, ich muss schon auch sagen aber man sieht doch immer bei uns.

00:06:02: Auch gerade beim unseren Eltern und das ist bei uns jetzt nicht anders gegenüber den Mitarbeitern du hast halt diese Verantwortung.

00:06:09: wenn ihr jetzt eine scheiß Entscheidung trist kann es ganz schön schief gehen und bei uns ist es anders als bei einer fünfhundert Mann Firma.

00:06:17: da bist du da gesetzt.

00:06:19: Du musst manche Entscheidungen wohl oder übel treffen um für das Wohl von allen, was dir auch manchmal gar nicht schmeckt.

00:06:28: Und wenn einer fehlt bei einem kleineren Unternehmen wie wir uns, dann merkst du es halt auch.

00:06:33: Dann musst du für Ersatz sorgen und umplanen.

00:06:36: Diese Verantwortung wird ich jetzt... als Nachteil sehen, weil es ist wirklich viel Verantwortung.

00:06:43: Und dem musst du gewachsen sein und damit musst du zurechtkommen.

00:06:47: dass wenn du nicht die Vorarbeit leistest kann es sein das der ganze Rattenschwanz wir haben ja eine Produktion zu leiten.

00:06:56: du deine Arbeit nicht machst, dann hat jeder nach dir auch keine Arbeit.

00:06:59: Und diese Verantwortung ist schon krass und da geht es halt.

00:07:02: selbst wenn du krank bist, du musst trotzdem dein E-Mess beantworten, du muss trotzdem schauen dass es in der Firma weiterläuft das die Leute ihre Arbeit haben und das alles so funktioniert

00:07:10: ja im Urlaub Ja und das den Kindern so weiter zu empfehlen mit der Erfahrung was wir jetzt haben find ich total schwierig.

00:07:19: Ich finde wenn sie selber sehen und ich finde das eben schon gut Dass unsere Kinder mitkommen können und dass sie auch oft da sind, Ferien oder was auch immer.

00:07:27: Auch mal da sind ... Die sehen jetzt nicht die ganze Zeit da!

00:07:30: Aber Sie sehen das man etwas für sein Geld machen muss.

00:07:33: Und so wie man lebt, ein Einsatz bringen muss.

00:07:38: Dieses Vorleben finde ich zum Beispiel total wichtig.

00:07:41: Und Sie sehen ja, was bei uns gemacht wird.

00:07:44: Jetzt noch ... Sie sind Kinder, Sie checken es nicht ganz aber trotzdem sehen Sie's.

00:07:48: Das find' ich wichtig.

00:07:49: Dann können Sie immer noch entscheiden.

00:07:51: also so würde ich das machen.

00:07:52: Ich finds auch gut... dass sie das jetzt gleich mitbekommen, wie es bei uns läuft.

00:07:55: Das heißt da wird auch am Abend ans Telefon gegangen oder es wird auch im Urlaub, wie gesagt, Krankheit

00:08:00: aufmachen?

00:08:00: Wie oft ist es im Auto so, als man sagt, Pst!

00:08:02: Sei mal ein Staat.

00:08:03: Sei mal in

00:08:03: Stimmen, muss mit dem Kunden telefonieren oder so.

00:08:05: Ja, das haben wir auch schon aufgehabt.

00:08:06: Ich finde es gut, dass die das gleich mitbekommen.

00:08:10: So können sie sich selber vielleicht schon mal ein Bild machen.

00:08:12: Ich meine natürlich sagen Sie, ja Papa du bist immer schon in der Arbeit wenn ich runterkomme oder so Ja ist halt so Wir sind halt arme Arbeiten Es hilft halt

00:08:21: aber sie haben auch viele Zeiten.

00:08:22: dadurch hat man auch Möglichkeiten mit ihnen tolle Sachen zu machen muss man auch dazu sagen und das ist eben das Wichtige dass die Kinder sehen Und dann können sie immer noch entscheiden und da können wir nämlich auch drauf weil wir haben Mädels Und einen jungen, ja.

00:08:35: Aber die älteren sind Mädels und das sieht man dann auch wie sie sich darauf vorbereiten beziehungsweise ... Wie Sie das angehen würden?

00:08:45: Ich denke, die haben dann die Wahl entweder diese gehen in den eigenen Weg oder sie gehen mit uns.

00:08:50: Aber wir werden sehen, wie es bei uns läuft.

00:08:52: Richtig!

00:08:53: Wir hatten hier auch die Wahl.

00:08:54: Wir haben unsere Ausbildungen gemacht.

00:08:56: ich hatte die Wahl, ich hätte auch andere Firmen bleiben können und du hattest auch die Wahl Anfangs.

00:09:02: Hast du dich nicht verpflichtet gefühlt?

00:09:05: Ja, also jetzt wo ich auch da bin auch diese ganzen Jahre jetzt einfach wegzugehen und zu sagen, dass gut sein ist geht irgendwo anders hin.

00:09:14: das würde ich so auch nicht mehr machen.

00:09:16: Ich habe schon mehr meist täglich an manchen Tagen drüber nachgedacht aber nein würde ich es so nicht machen.

00:09:23: Ich finde, man ist jetzt schon so weit gekommen und das ist eben das Schwierige.

00:09:26: Was wir auch Gespräche haben – das muss man auch ganz ehrlich sagen – ist klar in manchen Dingen wenn es halt mal eine Stresssituation gibt.

00:09:35: Und wie haben manche Kunden die einfach ... Unfassbar unprofessionell, dass viele Themen handeln und wo du dann dein Mind-Send einfach ändern musst.

00:09:46: Und da hatten wir viele Jahre zuvor, wo man gesagt hat es pack ich auf keinen Augen mehr

00:09:51: für was

00:09:51: machen wir das überhaupt?

00:09:52: Aber jetzt mittlerweile mit dem Standing was wir haben oder was wir uns erarbeitet haben muss man sagen man muss einfach einfach mal was Sachen gut sein lassen, professionell darauf antworten und sich da nicht mehr so mit reinziehen lassen.

00:10:06: Und ich finde das super schade wenn wir halt uns das... versorgen lassen, aber so

00:10:13: weiter.

00:10:13: Dafür sind wir zu weit gekommen.

00:10:15: Ich meine es war ja auch von Anfang an unser Plan.

00:10:17: Weswegen wir dann auch diese ganzen Fortbildungen und Weiterbildungen gemacht haben?

00:10:20: Es war ja unser Plan zu sagen okay wenn unsere Eltern sagen sie haben jetzt jetzt ist gut Sie können ruhigen Gewissens einfach ein bisschen kürzer treten das will ich zusammen machen.

00:10:30: Das war ja vom Anfang an der Plan.

00:10:31: Ja

00:10:32: Und deswegen die Erwartung ja war da natürlich bestimmt auch von unseren Eltern dass sie gesagt haben ok Dann werden die das machen.

00:10:42: Es ist schon ein gewisser Druck, wo ich sage natürlich möchtest du denn auch gerecht werden.

00:10:48: Aber jetzt haben wir in den ganzen Jahren so viel dazu gelernt

00:10:51: und wir haben so viele Möglichkeiten!

00:10:53: Ich finde wir haben halt so viele Möglichkeit nicht nur in der einen Branche, sondern

00:10:57: richtig

00:10:57: für sie breit aufgestellt.

00:10:58: Wir haben viele tolle neue Projekte und da kann man auch immer weiter gucken.

00:11:03: Und wir haben tolles Team.

00:11:05: was wir gerade haben

00:11:06: Absolut, absolut.

00:11:07: Das macht richtig Spaß!

00:11:09: Also das musst du dir auch erst erarbeiten und ich finde auch natürlich hofft man dass es alles so stabil bleibt.

00:11:14: Ich hatte jetzt auch viele Jahre gedauert.

00:11:16: Wir haben viele Erfahrungen mit vielen Mitarbeitern gemacht.

00:11:18: Dazu kommen wir auch noch mal extra zu sprechen.

00:11:21: also da wird es auch nochmal sehr interessant werden über die verschiedenen Charaktere auch mal zu sprechen.

00:11:27: Da kommen wir auf alle Fälle dazu.

00:11:29: aber ich finde... Es gibt bestimmte Erwartungen.

00:11:36: Wir werden auf alle Fälle uns da auch nie irgendwie unterputtern lassen.

00:11:40: Und dadurch, dass wir das Mindset auch ein bisschen angepasst haben finde ich sind jetzt in einer guten Situation auch unseren Kindern zu sagen pass auf wenn du dir unsere Anfänge erspaßt sondern eventuell gleich so einsteigest an dem Punkt wo wir jetzt sind würdest du den Leben einfach leichter tun.

00:11:55: und im Berufsleben.

00:11:56: und deswegen nochmal zurück zu den Kindern ja sie sollen ihren eigenen Weg gehen oder sie sollen mit zu uns kommen, sollte man denen dann ...

00:12:04: Ich bin sehr gespannt, wie Sie sich entscheiden.

00:12:05: Was machst du komplett anders als die Generation vorher?

00:12:10: Oh ja, da gibt es einige Unterschiede.

00:12:11: Unser Vater ist von der alten Schule und bei dem ist es schon immer so gewesen.

00:12:16: Das hat bisher auch immer funktioniert!

00:12:18: Das machen wir jetzt schnell.

00:12:20: Das ist halt gar nicht meine ... So mache ich das nicht.

00:12:24: Ich bin ein großer Fan von Planung und Stokturierung und Organisationen.

00:12:29: Wenn ich sage, ich habe jetzt bestimmte Arbeiten zu machen Ich plan das ein.

00:12:33: Wir haben da einen gewissen Slot, sagt man ja.

00:12:37: Ich plan es einfach ein, damit jeder weiß okay wir machen erst das fertig und das.

00:12:40: Und da ist unser Vater dafür von der alten Schule.

00:12:42: Der sagt ok, mach mal das jetzt schnell!

00:12:44: Ja

00:12:44: weil er immer sagt sonst wird ich fertig.

00:12:46: Muss ich anschließen,

00:12:47: sonst wird nichts fertig.

00:12:49: Ja das ist sein

00:12:49: Motto.

00:12:50: Stimmt auch oft es Dauerteid auf die Art und Weise wie ich die Dinge angehe.

00:12:55: es dauert halt ein bisschen aber ich mag halt gerne den Plan haben und ich habe herausgefunden dass viele das auch so mögen.

00:13:05: Und man muss auch sagen mit den Generationenwechseln Mit den Mitarbeitern Dass du sagst Du hast nicht mehr ganz so diese Macher Die sagen, okay komm wir machen das schnell.

00:13:16: Sondern du hast halt die, nee jetzt mach ich erst das fertig aber siebzehn Uhr habe ich Feierabend und... Man muss

00:13:21: auch dazu sagen, die Struktur finde ich mittlerweile super wichtig.

00:13:25: also natürlich hat man noch ein Chaos regiert Aber die Struktur ist super wichtig.

00:13:30: was wir uns an Leute verbrannt haben muss man offen und ehrlich auch sagen gerade mit so Großprojekten wo man überstürzt handeln musste weil es einen so vorgegeben wurde

00:13:42: Und das möchte ich nicht mehr.

00:13:44: Dieses überstürzte Handeln, so dass du ... Du wirst unter Druck gesetzt.

00:13:48: Das passiert leider heute noch.

00:13:50: Du musst sofort handeln und ich hab gemerkt, damit kann ich nicht gut umgehen?

00:13:57: Aber Mitarbeiter auch nicht!

00:13:58: Deswegen mach ich das anders als die Generation von unserem Vater, dass sich sagt... Okay, es dauert vielleicht ein bisschen länger.

00:14:06: Aber ich möchte das bitte gerne einplanen.

00:14:08: Wir machen das da und haben einen Plan.

00:14:09: Jeder kann sich daran orientieren.

00:14:12: Und es ist klar definiert und offengelegt an jedem.

00:14:15: Und nicht so Überraschungen.

00:14:16: müssen wir das jetzt machen?

00:14:18: Davon bin ich ja einfach kein Fan.

00:14:19: Deswegen strukturiere ich das gerne.

00:14:21: Was machst du anders als beispielsweise die alte Generation?

00:14:25: Ja, ich bin auch eine Freund von Strukturen auf jeden Fall.

00:14:30: Ich versuche das auch nicht immer sofort hoppla-hop.

00:14:33: Ich versuch, ihm da schon auch ... oder auch der Mama doch noch mal Zeit zu verschaffen und zu sagen.

00:14:39: Pass mal auf!

00:14:41: Nicht sofort?

00:14:42: Ja, ich bin schon hinter dir.

00:14:43: Du bist da eher wirklich strikter, dass du sagst, ich will das jetzt einplanen.

00:14:48: Und es muss und so und so.

00:14:49: Und ich versuche immer den Mittelweg zu finden um zu vermitteln.

00:14:54: Ja,

00:14:55: oder?

00:14:55: Ich mache immer den hapen Umriss und du versuchst es noch ein bisschen soft dazu.

00:14:59: Das ist richtig.

00:15:01: Und das zu vereinen.

00:15:04: Hattest du denn schon mal den Wunsch komplett was anderes zu machen?

00:15:07: Zu sagen okay ne Familienbetrieb alles nicht ich mach das nicht was ich mache sondern... ...ich werde jetzt fliegentierarzt oder so.

00:15:14: Fingentier!

00:15:15: Komplett anderen Wunschen.

00:15:18: Ich wollte ja ganz im Anfang wirklich in die komplett andere Richtung, Marketing und Co.

00:15:23: Und dann bin ich da so hängen geblieben... ...und jetzt tut man so was man tut!

00:15:27: Natürlich macht es Spaß manchmal nicht so ist so.

00:15:30: Das heißt wie hin?

00:15:34: Aber wir haben eine Visionen an denen hält man fest.

00:15:37: das ist glaube ich sehr wichtig.

00:15:39: also das ist mir sehr wichtig dass man zusammen in den Bootsitz und zusammen weiter rudert.

00:15:45: Und viele neue Dinge auch entdeckt, und wir machen auch entdekt wie hier beispielsweise dieser Podcast dass wir sagen Wir möchten anderen auch mit anderen sprechen, werden wir auch.

00:15:55: Wir möchten erfahren austauschen, wir möchten Leuten zeigen hey ihr seid nicht alleine hier mit dieser Situation auch gerade Generationen wechseln Töchter, Vorurteile was auch immer.

00:16:07: Wir haben noch so viel zu besprechen und das ist mir wichtig dass man zusammen vorangeht, dass man neue Dinge macht.

00:16:14: Auch bei uns eben.

00:16:15: wir haben jetzt nicht nur die eine Branche sondern wir haben uns breitbeiniger aufgestellt und da gibt es viele Interessenten auch andere Kunden weil wir haben auch sehr lange sehr viele Jahre Kunden wo wir uns auch als Frauen super krass durchschlagen mussten, was heutzutage immer noch richtig schwierig ist.

00:16:34: Aber da gibt es auch andere Seiten.

00:16:35: Es gibt auch andere Kunden die halt nicht diesen Schlag haben und das finde ich eben der Reiz daran eben auch weiterzumachen.

00:16:45: Ich habe mir auch überlegt, wo ich damals das Praktikum bei einem Verlag gemacht habe.

00:16:51: Und ich da drin stand im Aufzug mit Jeans und Pulli, und alle so mit ihren damals Leo Leggens und Ballerinas... Was aus mir geworden wäre wenn ich dort geblieben wäre?

00:17:04: Ich bin auch froh natürlich dass es so gelaufen ist wie's ist.

00:17:07: Mir hat diese ganze Erfahrung hat mir auch geholfen einfach in vielen Situationen durchatmen kurz durchatmen.

00:17:16: Also ich habe zum Beispiel früher viel mehr aus dem Effekt gehandelt, vielmehr sofort gesagt was ich gedacht hab gehört aber glaube ich auch zu erwachsen werden dazu dass man das vielleicht nicht mehr so macht war schon alles in Ordnung.

00:17:28: auf viele Situationen hätte ich gerne verzichtet die wir so in den letzten vierzehn bis achtzehn Jahren ich fasse es jetzt mal so zusammen erlebt haben hätte ich gern noch vieles verzichtet.

00:17:39: Aber die Arbeit, die ich jetzt mache, mir macht es auch Spaß.

00:17:43: Ich mag das auch!

00:17:43: Die haben uns da unsere Doktoren und alles aufgelaufen.

00:17:45: Man

00:17:45: muss auch dazu sagen... Das ist schon

00:17:47: schön!

00:17:48: Du hast ja keinen wie wenn du in einer ganz normalen Firma angestellt bist,... ...dass du in einem Gruppenleiter, dann hast du den Abteilungsleiter... Wir brauchen

00:17:55: Bearbeitungsfreude?

00:17:56: Ja, du hast doch lauter Hierarchien, die halt deine Arbeit ausbremsen.

00:18:00: Das haben wir hier nicht.

00:18:02: Wir haben hier maximal uns alle.

00:18:05: Und zusammen.

00:18:07: Wir haben kurze Wege, wir haben kurzen Entscheidungen.

00:18:09: und wenn du das jetzt schon mal so lange gewohnt bist dann ist es natürlich sausschwierig.

00:18:15: und du sagst ich mache jetzt einen ganz anderen Weg.

00:18:16: Andererseits, wenn du angestellt bist in irgendeinem anderen Film an, wenn Du krank bist, Bist Du krach?

00:18:20: Das haben wir ja schon gesagt.

00:18:22: Genau, das ist bei uns

00:18:22: halt nicht so.

00:18:23: Ja, du früher habe ich auch mit unseren älteren Schwestern auch gesagt, auch wenn wir mal Kinder haben gehen wir zum Chibo Halbtags und fertig!

00:18:31: Da hat es, das war aber noch ganz andere Zeiten.

00:18:34: Aber ja natürlich kann man weniger machen insgesamt auch wie wenn man im Familienunternehmen arbeitet.

00:18:39: Dass man sagt man will diese ganze Verantwortung nicht immer noch was ganz anderes.

00:18:43: Aber dann hat man ein anderes Leben drum herum muss man jetzt ganz ehrlich zugeben.

00:18:48: und für uns als selber eigenständige Familie im Familienbetrieb mit unseren Kindern ist es schon

00:18:55: schön

00:18:56: dass man sagt, okay dann gehen wir jetzt zwei Stunden früher.

00:19:00: Wir haben da die Kinder sowieso eine Arbeit schon dabei gehabt.

00:19:02: also das ist dann schon schön.

00:19:04: und tatsächlich würde ich sagen wenn man sich die Frage stellt würdest du alles genauso machen?

00:19:10: Oder würdest Du sagen nee weißt du was ich würde eigentlich wenn ich das jetzt von vorne noch mal durchspielen würde würde ich schon etwas ganz anderes machen wollen?

00:19:18: Nein ich würde es genau so machen!

00:19:19: Also machst du's für dich Und nicht für jemand anders.

00:19:21: Ich mach das für mich, ja.

00:19:23: Natürlich fragt man sich auch, was mache ich den ganzen Scheiß?

00:19:25: Wieso lass ich mir das gefallen und wieso muss ich mir es anhören und alles?

00:19:28: Fragt man sich dann schon, für was machen wir das?

00:19:30: Gibt oft Tage wo wir uns das fragen, wie was machen die ganzen Scheiße?

00:19:34: Naja!

00:19:34: Wir machen es ja auch irgendwo.

00:19:35: unsere Eltern haben das alles aufgebaut.

00:19:38: Wir wollen natürlich dass die auch irgendwann mal hergehen und sagen so... Wie gesagt, wir treten jetzt ein bisschen kürzer Wir wollen unsere Firma auch beibehalten und dass die einfach irgendwann mal sagen, wir runden es aus.

00:19:50: Sind trotzdem finanziell weiterhin abgesichert?

00:19:52: Ganz klar!

00:19:53: Und wir wollen da ja auch weiter hingehen wo wir hingehen weil es auch spannender wird.

00:19:58: ich finde auch unsere Aufgaben die dazukommen dadurch das wir uns laufend breiter aufstellen finde ich super spannend und ich find's halt so cool immer noch gerne dazulehren.

00:20:11: Ich habe ja immer noch nicht ausgelernt, hat er niemals gern.

00:20:12: Nein es sind auch jeden Tag andere verschiedene Situationen mit denen man umgehen lernt und ich bin so gespannt auf Neues und wir haben so viel Neues vor, nicht in den Hinheh- und Podcasttechnischen, sondern eben allgemein und das wird noch ein Riesenwandel geben

00:20:31: auf alle Fälle, vor allem auch mit dem Generationenwechsel.

00:20:35: Das wird noch spannend für uns.

00:20:36: Du

00:20:37: siehst ja auch in Freundeskreis von deinen Eltern die setzen sich jetzt zu Ruhe, die sind ein bisschen tick-älter aber die setzten sich jetzt zur Ruhe.

00:20:44: Recht haben Sie?

00:20:45: Ja!

00:20:45: Aber was auch eine ganz wichtige Frage ist, was ich auch jetzt oder vermehrt gehört habe dass viele Angst haben wenn unser Papa nicht mehr aktiv arbeitet Und das will, dass sie sagen okay wie geht es weiter?

00:21:00: Da muss man auch dazu sagen wir sind ja gut aufgestellt.

00:21:02: Wir haben ja auch Mitarbeiter die es weiterhin machen und da selber

00:21:06: sind jetzt auch gut weiter gebildet.

00:21:09: Ja aber es geht immer darum, dass der Kopf gerade im Generationenwechsel der Kopf da ist und auf dem das auch irgendwo basiert Und auf seine Ideen.

00:21:20: Es ist echt so, er ist Macher und der Kopf und die Ideen kommen von ihm und wenn er nicht mehr da ist das halt einfach von außen hin auch einmal der Einblick ist oder der Vorurteil ist.

00:21:32: wir machen die weiter als Frauen auch mal Ich sag

00:21:34: mal in vierzehn bis achtzehn Jahren haben wir nicht geschlafen.

00:21:38: Wir haben uns beide sehr gut weitergebildet.

00:21:40: ausgebildete Wir schlafen ja nicht den ganzen

00:21:44: Tag ein und wir arbeiten mit anderen Menschen

00:21:46: zusammen ist jetzt nicht mehr Teil des Tagesgeschäftes.

00:21:50: Das

00:21:51: hat er schon lange nicht gemacht, aber erst für die Innovationen?

00:21:54: Natürlich!

00:21:54: Hat eher

00:21:56: die Erfahrung von den ganzen Projekten und von den großen Anlagen.

00:22:02: Natürlich hat er das.

00:22:04: Aber wir haben nicht geschlafen...

00:22:07: Und wir haben auch die Mitarbeiter, die ja mit der Firma arbeiten.

00:22:09: Wir haben super Mitarbeiter

00:22:10: und ein wichtiges Team.

00:22:12: Das wäre nämlich auch ein ganz großes Thema eben dass von außen oft nicht nur bei uns, sondern allgemein wenn es in der Familie und Generationenwechsel geht.

00:22:21: Eben der die Zweifel kommen oder halt die Fragen kommen was machen wir, wenn der Gründer nicht mehr da ist?

00:22:27: Oder nicht mehr aktiv mitarbeitet?

00:22:29: Ich denke da können wir jeden den Wind aus dem Segel nähern.

00:22:32: also das sind wir sehr gut aufgestellt und auf dem gleichen Wissen ist ganz... Spannend wird's weiter.

00:22:39: hier haben sehr viele schöne Themen.

00:22:41: Wir reden über den Generationenwechsel.

00:22:44: dann nochmal genauer.

00:22:46: Ja, weil ich meine bringt natürlich schon die eine oder andere.

00:22:48: Nehmt

00:22:48: Papa mit dazu!

00:22:49: Und Papa auch

00:22:51: selber mit und die Mama auch.

00:22:53: Das wird nämlich auch nochmal interessant.

00:22:55: Bestimmt gute Diskussionsgrundlagen über die alte Schule und die moderne Führungsart.

00:23:01: Wir werden über unsere beiden Führungstile noch mal genauer reden wie wir das so handhaben Anekdoten-Geschichten haben, über bestimmte Typen von Mitarbeitern.

00:23:14: Allgemein über unsere berufliche Karriere und die Erfahrungen, die wir gemacht haben in den vielen Jahren.

00:23:20: Über alles was wir einfach so erlebt haben werden wir so sprechen.

00:23:23: Wir werden andere Teil haben lassen.

00:23:25: Es gibt bestimmt ganz viele denen es genauso geht

00:23:27: wie uns Und deswegen sprechen wir auch drüber

00:23:30: Richtig weil wir kein Geheimnis draus machen.

00:23:38: Wir holen bestimmt den einen oder anderen Haupt damit und freuen uns über Kommentare?

00:23:41: Ja,

00:23:42: wir freuen uns auf Kommentare.

00:23:44: Wenn jemand mit dazu kommen möchte bzw auch ein Familienunternehmen leitet hat, die Generationenwechsel mitmacht dann freuen wir uns darüber dass wir gemeinsam Erfahrungen austauschen können.

00:23:55: Und dann sehen wir uns das nächste Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.